Ferrari Garage in Genf

ABB Schweiz AG, Normelec
ABB Schweiz AG, Normelec
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Modenacars in Genf ist für die Gestaltung zukünftiger Ferrari-Autohäuser in ganz Europa wegweisend. In Sachen Gebäudeautomation setzte Ferrari nicht nur wegen des Designs der Geräte auf die ABB-Lösung.

ABB Gebäudeautomation

In sportlichen drei Monaten wurde das repräsentative Ferrari- und Maserati-Autohaus in Genf umgebaut. Das Resultat ist ein Vorzeigeobjekt für das neue internationale Konzept solcher Autohäuser, was Farben, Formen und das Design angeht. Eröffnet wurde es im März 2010, während des internationalen Autosalons, und zwar im Beisein keines Geringeren als Ferrari-Geschäftsführer Marquis Luca Cordero di Montezemolo.

Sportwagen für die Sinne

Zwei lichtdurchflutete, hohe, grosszügige Ausstellungsräume, in denen jedes kleinste Detail der sportlichen Wagen zur Geltung kommt, stehen Modenacars zur Verfügung. Das KNX-Bussystem von ABB präsentiert sich dabei als sehr flexibles Lichtmanagementsystem. Gesteuert wird das Licht, bestehend aus HQI-, LED- und DALI-Leuchten, hauptsächlich über die edlen, zum Design der Einrichtung passenden ABB KNX-ComfortPanel. Sie agieren als zentrale Schaltstellen und steuern einzelne Beleuchtungsgruppen sowie die hinterlegten Szenen. Änderungen speichert der Kunde selber ab, so dass diese am nächsten Tag oder am nächsten Event wieder zur Verfügung stehen. Eine Diashow, welche die aktuellen Ferrari- und Maserati-Modelle zeigt, verwandelt die ComfortPanel im Stand-By-Modus in einen werbewirksamen Bilderrahmen.

Licht ist ein zentrales Element der Ausstellung

Raffiniert in die Decke eingelassene Beleuchtungspanels sowie Lichtbänder in den Wänden betonen die Kurven und Linien der ausgestellten Luxusautos, ohne die Fahrzeuge dabei zu konkurrenzieren. Nahezu alle Beleuchtungskörper in der Ausstellungshalle sind deshalb dimmbar. Die integrierte Schaltuhr im ControlPanel steuert die Reklamebeleuchtung sowie einen Teil des Ausstellungsraumes in Abhängigkeit der Uhrzeit. Eine separate Uhr entfällt.

Reduktion auf das Wesentliche

In den Büros und Verkaufsräumen sind edle ABB priOn-Bedienelemente installiert. Sie steuern die einzelnen Lichtgruppen der Büros und regeln die Heizung. Denn in der unteren Chromstahl-Abschlussleiste der priOn-Taster ist ein Raumtemperaturfühler enthalten. Dies erspart einen zusätzlichen Raumfühler oder verhindert zusätzliche Raumgeräte an der Wand und unterstützt darüber hinaus das einheitliche Design der Elektroinstallation. Die Bedienung des priOn erfolgt intuitiv, nach Wunsch sogar über das Dreh-Bedienelement. Das integrierte 3,5˝-TFT-Display zeigt dem Nutzer die nötigen Informationen wie Raumtemperatur, Dimm-Status usw. an. priOn ist nicht rahmengebunden, modular aufgebaut und basiert auf dem weltweiten KNX-Standard. Die Funktionen sind über die KNX ETS-Software frei programmierbar.

Modularität auch in der Elektroverteilung

Eine Unterverteilung im Obergeschoss ermöglicht kurze Leitungswege zu den Leuchten. Sie beherbergt auch die nötigen ABB KNX-Systemgeräte, Schalt- und Dimmaktoren sowie die nötigen Schutzgeräte. Dank dem Einsatz des Stecksockelsystems SMISSLINE mit integrierter Sammelschiene von 100 A-Bemessungsstrom entsteht in der Verteilung eine hohe Anpassungsfähigkeit und Modularität. Elemente für Leitungs-, Fehlerstrom-, Motor- und Überspannungsschutz lassen sich direkt mit der Sammelschiene verbinden. Einfach aufstecken und anschliessen. Ein wichtiges Kriterium für einen innovativen Betrieb mit einer dynamischen High-Tech-Werkstatt.

Beteiligte Parteien

Rolle Name
Eigentümer Modenacars, Genf
Architekt Atelier K architectes associés SA, Carouge
Elektroplaner BMS SA Bureau d’étude en électricité, Avry-sur-Matran
Systemintegrator KNX Groupe E connect SA, Matran
Elektroinstallationen ECF Sarl Eléctricité Clément Fernandez, Fribourg