RIWAG Türen, Arth

ABB Schweiz AG, Normelec
ABB Schweiz AG, Normelec
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ABB Elektro-Gebäudetechnik für innovative Produktion

Die moderne Produktionshalle der RIWAG Türen in Arth wurde in nur 15 Monaten Bauzeit erstellt. Es ist das grösste Produktionsgebäude nach Minergiestandard in der Schweiz, in dem die KNX Technologie von ABB einen sicheren und komfortablen Betrieb der Gebäudesystemtechnik gewährleistet.

Markanter und imposanter Neubau

Es fällt bei einem Besuch sofort auf: Hier ist noch wahres Unternehmertum am Werk. Qualität, Zuverlässigkeit und Innovationsgeist der RIWAG zeigen sich in jedem Detail an diesem Neubau. Hochwertige Materialien und eine saubere Verarbeitung haben ein modernes, zweckmässiges, aber auch repräsentatives Produktionsgebäude ergeben. Das moderne Design der 5'000m2 grossen, mit 5-Meter hohen Lagerräumen unterkellerten Produktionshalle und den im Kopfbau vorgelagerten Büroräumen wirkt selbstbewusst und trägt Werte wie Qualität und Innovationsgeist der RIWAG auch nach aussen. Wenn die Produktionsanlagen im März 2009 ihren vollen Betrieb aufnehmen, wird hier pro Minute eine Türe gefertigt werden, alles auf Bestellung für den Schweizer Markt und Just in Time, versteht sich. Innovative KNX-Technologie von ABB unterstützt die Vereinfachung, Kontrolle und Bedienbarkeit der Gebäudesystemtechnik in diesem modernen Gebäude.

Jede einzelne Leuchte wäre steuerbar

Die 100 Meter lange und 50 Meter breite Halle wurde gänzlich ohne Säulen gebaut. Sie bietet dadurch genügend Platz für die Bedürfnisse der RIWAG, und bei der Einteilung stossen die Verantwortlichen auf praktisch keine Einschränkungen. Möglich macht dies eine moderne Holzbaukonstruktion, welche das hochisolierte Dach stützt. Damit die Beleuchtung in der 5'000m2 grossen Produktionshalle jederzeit den Gegebenheiten angepasst werden kann, erfolgt die Steuerung aller Leuchten mit Hilfe des DALI-Bussystems. DALI ermöglicht eine einfache und kostengünstige Leuchten-Installation in der Halle, die via Kabeltrassee sehr einfach realisiert werden konnte. Nur wenige Kabel sind deshalb nötig, die Flexibilität bleibt aber sehr gross. Theoretisch könnte jede einzelne der 400 Lampen in der Halle heute individuell geschaltet und gedimmt werden. Die einzelnen DALI-Beleuchtungs-Stränge sind dazu via DALI-KNX Gateways an das standardisierte KNX-Bussystem angeschlossen.

Kontrolle der Anlage via PC ist einfach

Der Produktionsleiter steuert heute das Licht in der Halle über seinen eigenen Arbeitsplatz-PC so, wie es die Produktion gerade erfordert. Verschiedene voreingestellte Szenen und Gruppen, die er selber anpassen und verändern kann, geben die nötige Flexibilität und Effizienz. Möglich macht dies die Gebäudevisualisierung auf Basis "EisBär", welche die KNX-Welt mit der PC-Welt verbindet und dadurch den Anwendern den Zugriff und die Bedienung der Haustechnik via grafisches Interface von jedem PC aus im Betrieb erlaubt.

Störmeldesystem für Effizienz und Sicherheit

KNX ist ein weltweit standardisiertes Bussystem, das aus Sensoren (Geräte, die Befehle entgegennehmen), und Aktoren (Geräte, die Befehle ausführen), besteht. Das KNX-System erstreckt sich bei RIWAG über das ganze Gebäude und bedient auch die 13 Unter- und Hauptverteilungen der Elektroanlagen sowie die weiteren Haustechnik-Anlagen. KNX-Technologie von ABB ist das ideale System, um in einem so grossen und weitläufigen Gebäude wie der RIWAG neben den klassischen Beleuchtungs- und Beschattungs-Aufgaben auch die Aufgaben eines Störmeldesystems wahrzunehmen. Dezentrale KNX-Knoten, die im Fachjargon Binär-Eingänge genannt werden, sammeln über dieses Netzwerk Störmeldungen unterschiedlicher Haustechnikanlagen im gesamten Gebäudekomplex.

Grafische Darstellung der Haustechnik auf dem PC

Über fünfzig Störmeldungen sind heute in das KNX-System der RIWAG eingebunden. Brand-, Sprinkler-, Lüftungs-, Späneabsaug- und Notlicht-Anlagen sowie die Heizzentrale, Kälteanlagen usw. werden mit KNX überwacht und sind vom Büro aus auf der Visualisierung via "EisBär" ohne aufwändige Kontrollgänge sofort einsehbar. Dargestellt werden die Störmeldungen auf einer eigens dafür eingerichteten graphischen Seite (siehe Bild). Ebenfalls eine eigene Seite in dieser Visualisierung besteht für die Steuerung der Jalousien, für die Beleuchtung der Halle sowie für die Steuerung der Aussenbeleuchtung. Schaltzeiten können sehr einfach durch den Betreiber selber angepasst werden. Auch der Liftruf um aus dem Lager in die Produktion zu gelangen, ist in das KNX-System eingebunden. Via Infrarot-Sender und KNX-Steuerung kann der Staplerfahrer den Lift rufen, ohne dazu austeigen zu müssen.

Die Rickenbach + Wiget AG wurde 1943 von F.K Rickenbach und Anton Wiget gegründet. Die RIWAG ist heute im Besitz von Aldo Rickenbach, Lydia Contratto und F.K. Rickenbach. Die Firma war ursprünglich eine Schreinerei, welche sich nun seit über 25 Jahren ausschliesslich mit Türen beschäftigt. Inzwischen ist die Anzahl der Mitarbeiter auf 40 angestiegen. Auch die Produktion hat sich entsprechend der Technik um ein Vielfaches vermehrt. Jede Arbeitswoche werden zirka 700 bis 800 Türen und zirka 200 Rahmen hergestellt. Die RIWAG ist immer noch ein klassischer Familienbetrieb und wertvoller Arbeitgeber für die gesamte Region.

Beteiligte Parteien

Rolle Name
Eigentümer Rickenbach + Wiget AG, Arth
Architekt Cyrill Mathis und Erich Meier, Oberägeri
Elektroplaner Mettler AG, Schwyz
Systemintegrator KNX Hufschmid Elektro AG, Zug
Elektroinstallationen Hufschmid Elektro AG, Zug