Migros Klubschule Metalli, Zug

ABB Schweiz AG, Normelec
ABB Schweiz AG, Normelec
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KNX im Dienste der Aus- und Weiterbildung

Eine vernetzte Gebäudetechnik vereinfacht den Betrieb. In der umgebauten Migros Klubschule Metalli in Zug können die Mitarbeiter der Klubschule dank KNX-Technologie von ABB die Schulzimmer und allgemeinen Räume deutlich effizenter bewirtschaften als vor dem Umbau.

Ein geglückter Umbau

Ein Umbau bei laufendem Betrieb stellt hohe Anforderungen an alle Beteiligten. In einer Bauzeit von rund 10 Monaten wurde aus dem Migros-Restaurant in der Metalli Zug eine helle, freundliche Migros Klubschule. Der Lärm des Umbaus ist verstummt. Heute dominieren Lehrpersonen und SchülerInnen das Bild in den Räumlichkeiten. Von A wie Arbeitstechnik über P wie Pilates bis Z wie Zeitmanagement: Das aktuelle Programm der Klubschule Migros bietet eine breite Palette an Freizeit- und Sprachkursen sowie beruflichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Vom Umbau sehen die Kursteilnehmer heute nichts mehr, und genau so soll auch die Elektro-Gebäudetechnik im Hintergrund bleiben. Dank der vernetzbaren KNX-Technologie von ABB konnten viele Kabelmeter eingespart werden, denn die Steuerelemente für Licht und Jalousien sind jeweils dezentral in der Decke der einzelnen Zimmer angebracht und an die Busleitung angeschlossen.

Vielfältige Nutzung der Räume

Räume wie diejenigen der Ausbildungsstätte Migros Klubschule müssen ein sehr grosses Nutzungsspektrum abdecken. Eine einfache und klare Haustechnik ist deshalb ein absolutes Muss. Sind abends alle Lichter gelöscht, ist noch eine Person irgendwo in einem der öffentlichen Räume? Die KNX-Technologie von ABB hilft den Betriebsmitarbeitern der Klubschule, diese Fragen zu beantworten. Die Intelligenz dazu ist über die gesamten Räumlichkeiten und somit über den ganzen Bus verteilt und nicht, wie man erwarten könnte, in einer zentralen Steuerung hinterlegt. Die Elemente wie Spannungsversorgung oder Aktoren für die öffentlichen Zonen sind zudem in die einzelnen Elektroverteilungen integriert. Das KNX-System wird über eine weltweit einheitliche Software mit Hilfe eines Computers programmiert und kann die vernetzten Funktionen anschliessend ohne PC ausführen. Änderungen sind natürlich auch jederzeit durch Anpassen der Programmierung möglich.

Die Voraussetzung: eine einfache Bedienung

Licht, Jalousien und Türüberwachung sind hier vernetzt. Die Beleuchtungen in den öffentlichen Räumen wie Korridor, WC und Cafeteria werden über Bewegungsmelder, die ebenfalls am Bussystem angeschlossen sind, gesteuert. Während des ordentlichen Betriebs steuert eine Schaltuhr, die im grafischen Controlpanel an der Reception integriert ist, dieses Licht auf Dauerlicht. Erst am Abend, wenn die Kurse beendet sind, steuern die Bewegungsmelder das Licht automatisch. Das Personal kann dieses Zeitfenster jederzeit selber einstellen. In das Controlpanel ist auch eine Überwachung der Notausgangstüren integriert, die bei einer Türöffnung das Empfangs-Personal optisch und akustisch auf die ungewünschte Interaktion hinweist. Eine Schnittstelle vom KNX-Bussystem auf das zentrale Facility-Management der Migros befindet sich im Teststadium. Dank KNX-Netzwerk-Technologie und dem ABB-IP-Gateway welches die KNX-Buswelt mit der Computer-Netzwerkwelt verbindet, wird die Migros Schweiz in Zukunft direkt aus dem eigenen Facility-Management-System auf diese Filiale und die gespeicherten Schaltzeiten, Meldungen usw. zugreifen können.

Hochwertige und dauerhafte Materialien

Technik, die von unterschiedlichsten Personen genutzt wird, muss sehr stabil, einfach und eindeutig sein. Mit den KNX-Tastern von ABB wurde hierfür ein sehr einfaches und doch anpassbares Bedienelement gefunden, das mit leuchtenden LEDs auf den aktuellen Zustand der Beleuchtung hinweist und zudem sehr einfach und klar beschriftet werden kann. Die KNX-Taster werden ergänzt durch robuste 230-V-Steckdosen und beschriftbare Anschlüsse für den Computer, die ebenfalls von ABB stammen. Dies garantiert ein einheitliches Erscheinungsbild der Elektroinstallationen an den Wänden der Klubschule und vereinfacht den Unterhalt und Betrieb. Bei einem Stromausfall können die KNX-Geräte mit einer letzten Schalthandlung auch noch auf den Zustand "EIN" schalten. Dies garantiert ein zusätzliches Sicherheitsverhalten der Anlage in einem Notfall.

Sicherheit und Überblick jederzeit gewährleisten

Neben den genannten Sicherheitsfunktionen bietet das zentrale Controlpanel beim Empfang dem Personal noch weitere täglich nützliche Dienste. Dies sind zum Beispiel Zentralschaltungen für das Licht und die Information über die Lichter in den einzelnen Zimmern. Aber auch die Steuerung der Jalousien kann hier auf übersichtliche Art und Weise erfolgen. Eine weitere Funktion ist die Ansteuerung des Türöffners der Toiletten, welche manuell oder auch über Zeitfunktionen freigegeben werden können. Alle Elemente auf dem Bildschirm haben je nach Status unterschiedliche Farben und können mit einem Text für jeden Nutzer selbsterklärend beschriftet werden. Sogar die Nachlaufzeit der Bewegungsmelder im automatischen Betrieb lässt sich ohne Programmierung über dieses Panel anpassen. Vernetzt über das KNX-Bussystem steuert das Panel als Schnittstelle zum Menschen die raffinierte Technik im Hintergrund.

Beteiligte Parteien

Rolle Name
Eigentümer Migros Pensionskasse
Architekt TGS Architekten, Luzern
Elektroplaner EPZ Elektroplaner AG, Cham
Systemintegrator KNX EPZ Elektroplaner AG, Cham
Elektroinstallationen Cimenti Lipp, Luzern